Kotamos


Das KoTaMo besteht aus drei verschiedenen Saiteninstrumenten auf dem gleichen Instrumentenkörper und wurde von Joachim Marz entwickelt. Das Herz des KoTaMo ist die Koto, eine japanische Zither. Die dreizehn Saiten lassen sich beliebig auf verschiedene Skalen und Tonleitern einstimmen. Neben dem Koto liegt die indische Tampura. Diese viersaitige Bordunlaute mit dem charakteristischen surrenden Obertonklang bildet einen Klangteppich zu den klaren Melodien der Koto. Dreht man das KoTaMo einmal um die Achse, so wird das achtundzwanzigsaitige Monochord spielbar.

Das KoTaMo ist vielseitig einsetzbar und ohne besondere Spieltechnik oder -kenntnisse lassen sich beruhigende, meditative Klänge entlocken. Das Kotamo beeindruckt mit seinem warmen Klang mit einem wunderbar breiten Obertonspektrum in allen Registern.

Anwendungs­felder

Das Kotamo ist ein hochwertiges Therapieinstrument für unterschiedliche Therapieverfahren der Begleitung von Menschen und findet Verwendung in der Musiktherapie, der Klangtherapie, in Entspannungsverfahren, der Heilpädagogik und in vielen weiteren Anwendungsfeldern. Auch die Arbeit mit Stimme und Atem lässt sich mit dem Kotamo sehr gut kombinieren, oder es wird für Entspannungssequenzen z.B. nach dem Yoga verwendet.

Gleichzeitig erfüllt es höchste musikalische Ansprüche. Kotamos von Naturtonmusik werden weltweit von anspruchsvollen Musikern gespielt.

Spiel und Stimmung

Das Kotamo lässt sich, je nach Ausführung des Ständers, am Boden auf Sitzkissen oder auf einem Stuhl sitzend spielen.

Auf der Koto sind westliche, asiatische, arabische oder andere Stimmungen möglich. Die Tambura ist klassischerweis in Quinte-Oktave-Oktave Grundton gestimmt. Beim Monochord sind verschiedene Stimmungen möglich.

Das Kotamo baue ich in drei verschiedenen Standardausführungen. Gemeinsam ist ihnen die Besaitung mit 45 Saiten, welche sich aus vier Tamburasaiten, 13 Kotosaiten und 28 Monochordsaiten zusammensetzt, sowie der bauchigen Bauweise, welche für die beste Resonanzentwickulng verantwortlich ist. Die Instrumente sind auf Langlebigkeit hin gebaut und auch bei wechselnden klimatischen Bedingungen äusserst stimmstabil.